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Technische Ausfälle schlagen erneut auf E-Zigarettenmarkt ein; Wird es funktionieren?

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass bahnbrechende Technologien für Aufsehen auf dem E-Zigarettenmarkt sorgen. Wenn dies allerdings vorkommt, scheint die Welt total aus den Fugen zu geraten. Eine der bemerkenswertesten Technologien, die die Szene wie im Sturm eroberten, was das original iPhone von Apple (im Jahr 2007). Seitdem verwenden Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt diese Technologie. Wenn auch nach wie vor ein dominierender Spieler im Bereich der Mobiltechnologie, kontrolliert Apple nicht mehr den gesamten Smartphone-Markt. Es gibt eine ganze Reihe Unternehmen im elektronischen Bereich, die einen beträchtlichen Anteil an diesem Markt für sich beanspruchen konnten.

Eine ähnliche, bahnbrechende Technologie wurde im Jahr 2003 auf den Markt eingeführt – die elektronische Zigarette. Jedoch dauerte es bis 2007, bis die wirklichen Umsätze realisiert wurden – ironischerweise das selbe Jahr, in dem das iPhone veröffentlicht wurde. Könnte es sein, dass die beiden irgendwie miteinander verstrickt sind? Nach der jüngsten CES Veranstaltung in Las Vegas, die erst vor ein paar Tagen stattgefunden hat, scheint es so zu sein.

Die CES, auch als die International Consumer Electronics Show bekannt, ist eine der führenden Technologiemessen, die in erster Linie auf die Einführung neuer bahnbrechender und innovativer Technologien für Tech-Freaks/Bastler ausgerichtet ist. Viele große Medien nehmen an dieser Show teil, insbesondere um neue Ideen für Inhalte ihrer Journalisten zu erhalten. Einer der größten Medienverlage, The Verge, behandelt diese Show jedes Jahr ausgiebig. In diesem Jahr stieß The Verge auf eine weitere Technologie, die möglicherweise bahnbrechend werden könnte, wobei beide Technologien bereits in der Vergangenheit behandelt wurden – Smartphones und E-Zigaretten. Dieses Mal kamen sie allerdings in einem Gerät vereint – in einem ‘rauchbaren’ Smartphone.

The Verge Reporter Ben Popper veröffentlichte einen Artikel über dieses neue Smartphone für Dampfer, welches unter dem Namen ‘Jupiter IO 3′ bekannt ist und von dem er bei der CES Veranstaltung berichtete. Dies war allerdings nicht das erste Mal, als Herr Popper von diesem neuen Gerät berichtete. Bereits vor einigen Monaten, schrieb er einen Artikel über dieses Gerät. Damals waren für den ersten Verge Artikel allerdings noch nicht viele Informationen über das Produkt bekannt, als stellte Herr Popper fest, dass „wir es als erstaunliches Konzept behandeln und nicht mehr liefern können, als dessen Existenz zu verifizieren.“

In einer ersten, aber komischen Art und Weise, hat einer der Gründer dieses rauchbaren Smartphones, John Cameron (der Bruder des weltberühmten Filmemachers James Cameron), ein Video veröffentlichtum die Existenz dieses Gerätes zu beweisen.

Das Produkt gibt es also tatsächlich, doch ist es noch nicht auf dem freien Markt erhältlich. Sobald es für den Verkauf freigegeben wird, legt Vaporcade, so der Name Camerons Firma, die das Gerät vertreiben wird, den Verkaufspreis auf 299 USD für die 3G Variante und 499 USD für die 4G Variante fest. Vaporgate wird auch Teilhaber einer neuen Marke elektronischer Zigaretten, die sich 1963®nennt – in Gedenken an das Jahr, in dem E-Zigaretten von Herbert A. Gilbert erfunden wurden.

Apropos Herr Gilbert, eine weitere interessante Tatsache über dieses Konglomerat ist, dass er nun Teilhaber des Mutterunternehmens ist – Human Health Organization.

Nun steht noch eine der großen Fragen offen: Werden Dampfer sich von ihren gewöhnlichen Smartphones trennen und zum Jupiter IO 3 wechseln oder wird das Produkt ein weiterer Gag von CES sein, der schon bald wieder in Vergessenheit geraten wird?

Natürlich…doch halt, nicht so schnell?

Es hat den Anschein, als würde sich das Jupiter IO 3 so schnell verkaufen, wie es beim ‘Kimoji’ der Fall war. Wegen der vielen Kontakte John Camerons in Hollywood (über seinen Bruder James) herrscht kein Mangel an Stars, die dieses neue Dampfer-Smartphone promoten könnten. Doch halten wir diesen Gedanken kurz zurück. Derzeit werden John und James Cameron auf die stattliche Summe von 1 Milliarden USD verklagt wegen eines vermeintlich feindlichen Übernahmeversuchs eines nun nicht mehr existierenden E-Zigarettenunternehmens – SafeCig.

Sie werden sich nun vielleicht denken: Na und? Jeder ‘Otto-Normal-Bürger’ versucht schließlich, die reichen und berühmten zu verklagen. Vielleicht haben Sie in diesem Punkt Recht, aber – John Cameron hat nicht gerade einen guten Ruf (lesen Sie einfach die Kommentare in diesem Artikel  – auf Englisch) und insbesondere in Bezug auf dieses enorm beliebte Thema.

Selbst unter der Annahme, dass sich das Jupiter IO 3 nicht nur als ein weiterer CES-Gag entpuppt, werden vielleicht diese Klage und der scheinbar schlechte Ruf Camerons sich negativ auf die Verkaufszahlen des neuen Dampfer-Smartphones auswirken? Die Zeit wird es zeigen.

Anmerkung des Redakteurs: Wäre der Zusatz dieses neuen Dampfer-Smartphones kompatibel mit dem iPhone und/oder Galaxy und würde dieses auch getrennt vom eigentlichen Smartphone verkauft werden, würden wir es wahrscheinlich kaufen. Allerdings würden wir wahrscheinlich nicht das gesamte Gerät kaufen, da wie es auch bei einem halben Dutzend anderer Smartphone-Marken der Fall ist, nicht wirklich mit Apple und Samsung konkurrieren kann.