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Islamische Führer verbieten Moslems den Gebrauch von Elektronischen Zigaretten

Derzeit gibt es weltweit mehr als 1.5 Milliarden Muslime weltweit und viele davon sind auch Raucher. E-Zigaretten liefern eine tabakfreie Alternative und sind in vielen Islamischen Ländern sehr beliebt, jedoch kann sich dies schon bald ändern. Vor ein paar Monaten gaben Islamische Autoritäten bekannt, dass die Verwendung elektronischer Zigaretten verboten sei. Das Amt des Mufti hat sich intensiv mit der Problematik beschäftigt, bevor über Facebook bekannt gegeben wurde, dass Muslime das Dampfen vermeiden sollten, um auf dem rechten Pfad zu bleiben.

Dr. Zulkifli Mohamad al-Bakri sagte, dass Muslime elektronische Zigaretten vermeiden sollten, da die Islamischen Autoritäten der Meinung sind, dass diese ungesund seien. Der Grund dafür sei, dass elektronische Zigaretten überall als koscher betrachtet werden, was zu der enormen Verbreitung der elektronischen Zigaretten geführt hat, sagte Zulkifli. Die Islamischen Führer gingen sogar so weit und behaupteten, elektronische Zigaretten seien sogar schädlicher als Tabakprodukte. Spezialisten sollen sogar herausgefunden haben, dass E-Zigaretten schädlicher für die Gesundheit sind als normale Zigaretten. Dies scheint für die Islamische Gesellschaft eine starke Grundlage zu sein, denn wenn die Islamischen Autoritäten der Ansicht sind, elektronische Zigaretten seien schädlich, dann ist das in deren Weltbild eben so.

Zulkifli sagte zudem, dass Muslime keine E-Zigaretten verwenden sollten, da sie die Zügellosigkeit der Westlichen Welt repräsentierten. Er ist der Ansicht, dass die Menschen ihr Geld lieber für Dinge verwenden sollten, die weniger Eigennützig sind. „Es wäre besser, wenn wir das für E-Zigaretten herausgeworfene Geld für die Errichtung neuer Moscheen, für Waisenkinder oder für Lebensmittel für die Armen spenden würden“, sagte Zulkifli.

Diese Bekanntgabe war die erste seiner Art, in welcher eine religiöse Gruppierung ihren Anhängern den Weg wies, wie sie mit elektronischen Zigaretten umzugehen haben. Der Islam ist weltweit bekannt für “streng Regeln,” doch neue Regeln für elektronische Zigaretten und deren Konsum aufzustellen, ist mal wieder etwas völlig neues. Wäre es nicht vielleicht doch sinnvoller, die tausenden Muslimischen Raucher von ihrer Sucht zu befreien? Jetzt werden tausende Muslime vor eine schwere Entscheidung gestellt. Werden wirklich alle die elektronischen Zigaretten vermeiden und den Regeln ihrer Religion folgen? Oder begeben sie sich vielleicht nun auch hinsichtlich ihrer religiösen Gesinnung auf die Suche nach einer “gesünderen Alternative“?