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E-Zigaretten: Die unvollkommene Lösung die wir brauchen

Fragen Sie doch einmal Raucher danach, was sie denn so vom Dampfen halten und mit ziemlicher Sicherheit bekommen Sie häufig als Antwort etwas wie: Sind E-Zigaretten sicher oder sind E-Zigaretten etwa gesund? Die Medien haben in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet, die Öffentlichkeit soweit zu manipulieren, dass diese sich nur noch mit den potentiellen Gefahren und Sorgen befassen, die man um die elektronischen Zigaretten hat. Von elektronischen Zigaretten gehen aber keine Gefahren aus und die Tatsache, dass es durch diese kleinen Geräte bereits Millionen Menschen geschafft haben, das Rauchen an den Nagel zu hängen und sich zunächst auch nach Alternativen umgesehen haben, scheint allerdings niemanden zu interessieren. Die Menschen scheinen grundsätzlich viel schneller die Ohren zu öffnen, wenn man ihnen von den Nachteilen des Dampfens erzählt. Jeder weiß heutzutage, dass das Rauchen schlecht für einen ist, jedoch scheinen sich Wissenschaftler, Regierungen und Autoritäten nicht sicher zu sein, ob elektronische Zigaretten die geeignete Lösung sein könnten.

Während wir noch immer auf Regulierungen für E-Zigaretten warten, die wohl noch eine lange Zeit dauern, bis die Einzelheiten geklärt sind, drücken bereits beide Gruppen, Gegner sowie Befürworter, jetzt schon die Daumen und hoffen auf die große Veränderung. Diejenigen, die sich ausschließlich auf die Gefahren elektronischer Zigaretten konzentrieren oder sie am besten ganz abschaffen würden, sehen in Regulierungen die Lösung für ihre Probleme.

Diejenigen, die von den Vorteilen der elektronischen Zigaretten für Raucher überzeugt sind, sehen in Regulierungen wenigstens die Veränderung, dass Menschen der Fraktion „Sind E-Zigaretten etwa gesund?“ nicht mehr ganz so ein schlechtes Bild von den kleinen Geräten haben. In der Zwischenzeit hoffen wir darauf, dass Raucher sich von den Vorteilen überzeugen lassen, statt einfach nicht belegbare Anschuldigungen über die elektronischen Zigaretten und deren Gefahren zu verbreiten.

Es sind wirklich die Raucher, die von der E-Zigaretten-Revolution am meisten profitieren und es ist wichtig, dass sie dies auch verstehen können. Viele Menschen sehen die Branche gerne als reine Geldmacherei und dass es den Unternehmen letztendlich nur darum geht, ordentliche Gewinne durch ein Marktwachstum zu erzielen. Auch wenn es mit Sicherheit gutes Geld zu verdienen gibt, was wiederum gut ist, denn somit bleibt der Wettbewerb am Leben, wodurch die technologische Entwicklung weiter voranschreitet, sollte man dennoch nicht vergessen, welch unglaublichen Wert elektronische Zigaretten für Raucher haben können. Vielleicht sind sie nicht das perfekte Gerät, zumindest jetzt noch nicht, jedoch konnten elektronische Zigaretten schon mehrfach zeigen, welch positive Wirkung sie auf Raucher haben.

E-Zigaretten können Millionen von Leben retten

Genau das war auch der Punkt, den Konstantinos Farsalinos bei einer vor kurzem abgehaltenen E-Zigaretten-Konferenz in Abu Dhabi verdeutlichen wollte. Farsalinos, ein Forscher des Onassis Cardiac Surgery Centre behauptete: „Wenn nur drei Prozent der Raucher auf elektronische Zigaretten umsteigen würden, könnten wir über die kommenden 20 Jahre ca. 2 Millionen Leben retten.“

Stellen Sie sich das einmal bildlich vor und stellen die Aussage in den Kontext der Frage „Sind E-Zigaretten denn sicher“. Vielleicht sollte die Frage besser lauten, ob sie sicherer als Tabakzigaretten sind oder ob sie dabei helfen können, die Menge an verbranntem Tabak und den Giftstoffen zu verringern, die Raucher in ihre Körper gelangen lassen. Raucher haben lange und intensiv nach Lösungen gesucht, wie sie die Giftstoffe meiden können ohne nach kurzer Testzeit schnell wieder den Tabakzigaretten zu verfallen. Millionen von Menschen haben ihre Antwort in elektronischen Zigaretten gefunden.

Genau deshalb, hat der Repräsentant der Genfer Universität Jean-Francoise darauf aufmerksam gemacht, dass auch wenn E-Zigaretten nicht perfekt sind, sie dennoch ein großer Schritt nach vorne sind und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sie auch so behandeln sollte. „Ich denke, dass die Leute bei der WHO es besser wissen sollten und Alternativen zum Rauchen nicht von vornherein ablehnen sollten.“, sagte Etter. „Alternativen zum Rauchen müssen nicht zu 100 Prozent sicher sein, sie müssen lediglich sicherer sein als Tabakzigaretten.“, sagte er.

Etter brachte es auf den Punkt, dass die Frage danach, wie gesund E-Zigaretten nun wirklich seien, absolut irrelevant sind, wenn wir doch bereits wissen, dass das Rauchen die Menschen umbringt. „Man entscheidet sich bei E-Zigaretten für das kleinere Übel.“, war die Aussage von Etter.

Dies bedeutet allerdings keinesfalls, dass E-Zigaretten ebenfalls etwas böses und tödliches sind. Die Existenz von Gefahren, die mit elektronischen Zigaretten in Verbindung gebracht werden können, wurden bislang nicht wirklich bewiesen und all die vagen Anschuldigungen wurden widerlegt. Tatsache ist, dass E-Zigaretten so vielen Menschen dabei geholfen haben, von etwas loszukommen, von dem wir alle wissen, wie gefährlich es ist – die traditionelle E-Zigarette. Darauf zu bestehen, dass angemessene Regulierungen für E-Zigaretten eingeführt werden, um sichere Standards durch die Hersteller zu gewährleisten, ist eine Sache; unangebrachte Anschuldigungen dagegen eine völlig andere Sache.

Einfach zu ignorieren, wie viel Gutes elektronische Zigaretten für Raucher gebracht haben, ist wahrhaftig ein Verbrechen, welches die internationalen Gesundheitsbehörden bis heute begehen. Wir wissen, dass es viel gute Menschen da draußen gibt, die für ihre Rechte und elektronische Zigaretten kämpfen und wir hoffen, dass diese Bewegung noch weiter wachsen und gedeihen wird.